Archiv für Dezember 2012

Räumung des Refugeecamp in Wien um 4Uhr früh

Jetzt wissen wir auch was die Bullen meinen wenn sie Gegenstände „sichern“ wollen. Das bedeutet einfach nur Zerstörung, wie im folgenden Video zu sehen ist:

Mehr Infos: refugeecampvienna

Kein Hospital? – Nein, Deutschland

Die Schweiz als Handlanger Deutschlands als Handlanger der Türkei

Im Juli des vergangenen Jahres wurde der kurdische Aktivist Metin Aydin während einer Reise in die Schweiz von dortigen Sicherheitskräften festgenommen. Der Grund für seine Festnahme blieb längere Zeit unklar, schließlich ist Aydin, der in Frankreich lebt, dort anerkannter, politischer Flüchtling, was unter anderem bedeutet das er sich innerhalb der EU frei bewegen kann.

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Anarchietage Winterthur 8. – 10.2.2013: Grenzen, Rassismus, Migration

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Silvester zum Knast 2012 – Übersicht

Eine kleine Übersicht aller (uns) bekannten Silvester-Anti-Knast-Aktionen 2012.
Checkt die Liste! Wenn ihr noch mehr Veranstaltungen habt, schickt sie uns gern zu!

Grenzen und Mauern einreißen – für eine solidarische Gesellschaft!

Berlin
31.12.12 – 15:00 Uhr
Demonstration zum Frauenknast Lichtenberg
S-Bhf Frankfurter Allee
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31.12.12 – 22:45 Uhr
Demonstration zur JVA Moabit
U-Bhf Turmstrasse
www.abc-berlin.net

Bremen
31.12.2012 – 20:00 Uhr
Spa­zier­gang | keine Demo | keine Kund­ge­bung | keine An­mel­dung
JVA Os­lebs­hau­sen (Haupt­ein­gang)
endofroad.blogsport.de

Frankfurt am Main
31.12.2012 – 18 Uhr
Demonstration – Solidarität mit Sonja und Christian!
JVA Preungesheim, Obere Kreuzäckerstraße
www.verdammtlangquer.org

Köln
31.12.2012 – 18 Uhr
Silvester zum Knast? – ja was denn sonst!
Haltestelle „Rektor-Klein-Straße“ (JVA-Eingang) der Linie 5
autonomes-knastprojekt.blogspot.de

Münster
31.12.2012 – kurz vor 24 Uhr
Gartenstraße 26; JVA Münster
(bisher keine Quellenangabe möglich)

Stuttgart
31.12.2012 – 17:30 Uhr
Demonstration – Kämpferisch ins neue Jahr! Gegen Kapitalismus und Krise!
Marienplatz
Anarchistischer Aufruf: HIER

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Kein Gott, Kein Staat, Kein Weihnachtsmarkt!

Rückblende – Erich Mühsam

Griechenland: Erklärung der Villa Amalias: Wir sind, und wir werden bestehen bleiben!

Am 20. Dezember 2012, überfiel die Polizei die Villa Amalias. Unter dem Vorwand einer Anzeige wegen Drogenhandels durchsuchten sie das Gebäude in Gegenwart eines Bezirksanwalts. Ihre Ergebnisse sind lächerlich. Laut Dendias (dem Minister für öffentliche Ordnung und Bürgerschutz) ist dieses dennoch der Beweis, dass die Villa seit 22 Jahren ein „Epizentrum für Gesetzlosigkeit“ gewesen ist und dass das Gesetz, dank des „mutigen politischen Willens von Premierminister Samara“ am Ende wieder hergestellt wurde.

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Merry crisis and a happy new fear

…und noch ein kleiner Musiktipp:

Bericht zur anarchistischen Demo in Mannheim vom 22.12.


Am 22.12. fand in Mannheim eine Demonstration unter dem Motto: „There is no Alternative – Kapitalismus überwinden“ statt. Über 500 Menschen folgten dem Aufruf des Anarchistisches Netzwerks Südwest welches mittlerweile aus 13 Gruppen besteht. Der Aufruf zur Demo wurde außerdem von mehr als 16 Gruppen unterstützt.

Bullen, Regen und schon wieder diese Bullen….

Ab 14:30Uhr sammelten sich die ersten Demoteilnehmer*innen direkt vor dem Bahnhofsgebäude, welches bereits mit hunderten Cops umsäumt war, die auch überall in der Innenstadt patroullierten. Die Außenwirkung war trotz starker Bullenpräsenz am Bahnhof recht gut, da viele Menschen an den Demonstranten vorbei strömten und einige erkundigten sich über die Demonstration und nahmen interessiert Flyer entgegen.
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Zwangsräumungen in Brasilien – „Copa para tod@s“

Bereits 170.000 Zwangsräumungen und andere Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der Herren-Fussball-WM 2014 sowie der Olympiade 2016 in Brasilien. KoBra-Aktivist_innen übereichen Protestbrief an Ex-Präsident Lula da Silva.

Brasilien ist gastgebendes Land der Fussballweltmeisterschaft der Herren 2014 sowie die Olympischen Sommerspiele 2016. Der Bundesweiten Zusammenschluss Brasiliensolidarität – Kooperation Brasilien e. V. (KoBra) beklagt „die vielfältigen Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit den Vorbereitungen“ der „beiden sportlichen Megaevents.“ So wurden in diesem Zusammenhang bereits 170.000 Menschen geräumt bzw. sind von Räumung bedroht, ohne dass sie angemessen umgesiedelt und entschädigt werden. Während Brasiliens Ex-Präsident Lula da Silva die Nähe seiner Regierung zur Bevölkerung und den sozialen Bewegungen lobt, sind die Betroffenen mit dem Verlust ihrer Heimat konfrontiert.

Quelle: leftvision.de