Archiv für Oktober 2013

Über 500 Tierbefreiungsaktivist*innen stürmen Tierlabor in Brasilien und setzen Polizeiautos in Brand!

Über 500 Tierbefreiungsaktivist*innen haben in der Nacht vom 17. auf den 18. Oktober 2013 in der brasilianischen Stadt São Roque ein Tierversuchslabor gestürmt. Bei der Aktion wurden 178 Hunde und sieben Hasen befreit. Zudem wurden fast alle Türen, Fenster und Computer zerstört und alle auffindbaren Akten mitgenommen. Der Sachschaden ist noch nicht zu beziffern. Während der Aktion, die sich über drei Tage zog, attackierten die Aktivist*innen auch Polizeieinheiten die versuchten das Labor zu schützen. Es flogen Steine und mehrere Autos (von Polizei und TV) gingen in Flammen auf.
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Leipzig: DEN TOTEN EHRENDES GEDENKEN UND MAHNUNG FÜR HEUTE!

Die FAU und ASJ Leip­zig wer­den sich am 9. No­vem­ber, ab 17 Uhr am Stol­per­stein von Paul Ar­thur Holke (Zen­tral­str. 11) be­fin­den. Wir wol­len allen Op­fern des NS-​Re­gimes ein wür­di­ges Ge­den­ken ver­schaf­fen, Gäste sind dabei gern ge­se­hen.
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20.-23. August 2014 – Woche für Anarchistische Gefangene – Aufruf für eine internationale Mobilisierung

Im Sommer 2013 haben Mitglieder verschiedener ABC Gruppen die Notwendigkeit eines Internationalen Tages für Anarchistische Gefangene diskutiert. Angesichts der Tatsache, dass es bereits etablierte Termine für die Rechte der politischen Gefangenen oder Antiknasttage gibt, fanden wir es wichtig, auch auf die Geschichten unserer GefährtInnen hinzuweisen. Viele inhaftierte AnarchistInnen werden niemals von offiziellen Menschenrechtsorganisationen als „politische Gefangene“ anerkannt, weil deren Verständnis von Gerechtigkeit streng kapitalistischen Gesetzen unterworfen ist, die geschaffen wurden, um den Staat zu verteidigen und jede soziale Veränderung zu verhindern. Gleichzeitig wissen wir – selbst innerhalb unseren eigenen Strukturen – so wenig über die Repression, die in anderen Ländern herrscht. Ganz zu schweigen von den Namen und Fällen, in die viele unserer eingekerkerten GefährtInnen involviert sind.
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Essen Für Alle ?

Am 16 August 2013 hat das Food-Projekt in der L 50 eröffnet. Ziel des Projektes ist es gemeinsam kostenlose oder kostengünstige Lebensmittel für alle zu organisieren. Engagierte Menschen sammeln von Groß- und Einzelhändlern oder Herstellern Lebensmittel ein, die nicht mehr für den Markt Verwendung finden. Somit werden Nahrungsmittel, welche eigentlich noch brauchbar sind und nicht mehr verkauft werden können oder dürfen, gegebenenfalls weiterverarbeitet und an Interessent*innen weiter verteilt. Das Food-Projekt in der Lassallestraße 50 hat immer Freitags von 17 bis 19 Uhr geöffnet. In den Öffnungszeiten können Menschen Essen für umsonst holen oder gegen Spenden. Es können auch Lebensmittel von Interessent*innen mitgebracht werden, die sie nicht brauchen und die andere dann mitnehmen können. Es soll damit ein Bewusstsein geschaffen werden, wie mit Lebensmittel gehandelt wird und wie man selbstbestimmt damit umgehen kann.

Quelle: http://www.filmpiraten.org/

Revolution (unofficial trailer)

Frankfurt: Lampedusa Solidemos am Flughafen und in der Innenstadt

Am frühen Abend des 22. Oktober kamen 300 Menschen am Frankfurter Flughafen zu einer Spontandemo zusammen, um ihre Solidarität mit den Refugees in Hamburg und anderswo zu zeigen und gegen die rassistische und menschenverachtende Asylpolitik in Deutschland und Europa zu demonstrieren. Die Demo zog lautstark durch das Terminal 1. Anschließend kam es zu einer zweiten Sponti durch die Frankfurter Innenstadt.
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Berlin: [democulture] Ergebnisprotokoll des Diskussionsabends über Demonstrationskultur

Berlin. Aufgrund einer wachsenden Unzufriedenheit mit dem Ablauf und der Form von Demonstrationen in Berlin (aber auch anderswo) veranstalteten wir am Freitag den 27.9 einen Diskussionsabend zum Thema Demonstrationskultur. Anbei findet ihr unten das Ergebnisprotokoll des Abends. Die nächste Veranstaltung der Reihe findet am 22.11. ab 20.45 Uhr in der Braunschweiger Straße 53-55 statt.

Ankündigung des Abends zum Nachlesen
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Buchvorstellung: Fuchsfeuerwild – Erinnerungen eines anarchistischen Einwanderers

Friedrich Kniestedt:
Fuchsfeuerwild – Erinnerungen eines anarchistischen Auswanderers nach Rio Grande do Sul. Memórias de Friedrich Kniestedt.
Verlag Barrikade 2013, 228 Seiten, 18 Euro.
www.verlagbarrikade.wordpress.com

Repressionsmethoden im Jahr 2013 am Beispiel aktueller Fälle

Wir veröffentlichen hier einen Text einer “BetroffInnengruppe” von einigen Hausdurchsuchungen diesen Jahres:

Seit Anfang Mai 2013 sind in Berlin mehrere Fälle von staatlichen Überwachungsmaßnahmen bekannt geworden, über die berichtet werden muss, um die Gefahren der damit verbundenen Datensammlungen seitens der Behörden zu verdeutlichen.
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Nordwest-Pazifik: Unterstützt Steve, der sich auf der Flucht befindet!

28. September 2013 – Ein Update zu Steves Situation

Es macht uns traurig bekanntzugeben, dass die Grand Jury Ermittlungen eine sechsmonatige Verlängerung erhalten haben und höchstwahrscheinlich erst am 4. März 2014 ein Ende finden. Während der letzten sechs Monate gab es wenig Neuigkeiten zum aktuellen Stand oder dem Ausmaß der Ermittlungen und der in dem Zusammenhang stehenden Repression. Die einzige Nachricht war, was bereits bekannt war: Die Grand Jury wird weitermachen.
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