Archiv für August 2014

Dortmund: Demo – Avanti bleibt!

Am vergangenem Freitag, dem 22.08.2014, wurde am Abend die bereits vor Jahren entweihte St. Albertus Magnus Kirche besetzt. Seitdem bauten wir in dem seit 7 Jahren leerstehendem Gebäude das Soziale Zentrum Avanti auf. Am Samstag morgen hat die Gemeinde zunächst einmal eine kurzzeitige Duldung ausgesprochen. Seitdem herrschte ein reges Treiben in dem Gebäude, Menschen aus allen Bereichen und jeder Altersklasse gingen ein und aus und gestalteten fleißig mit. Schon am ersten Abend stand das Programm für die gesamte Woche und Ausbesserungsarbeiten waren im vollem Gange. Selbstorganisiert haben wir einen Ort mit für jedermensch sichtbarem Potential geschaffen.
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Dortmund: Instandbesetzung und Eröffnung des sozialen Zentrums Avanti

DIESES HAUS IST BESETZT

Freiheit entsteht aus kämpfender Bewegung

Wir haben die ehemalige St. Albertus Magnus Kirche am 22. August 2014 besetzt. Diese Kirche steht seit ca. 7 Jahren leer. Gründe, in leere Häuser einzuziehen haben wir genug. Leerstand wieder mit Leben zu füllen, sich Räume anzueignen und zu nutzen bietet außerdem die Möglichkeit, das eigene Leben selbstbestimmt(er) zu organisieren und zu leben. Besetzte Häuser können Orte für Utopien sein, können Raum bieten für selbstgestaltetes Wohnen sowie für die Arbeit von Initiativen und Gruppen, für gemeinsames Ausprobieren und Finden bisher unbekannter Probleme und Lösungswege.
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[Altmark] War Starts Here Camp startet schwungvoll in den ersten Tag!

Der erste Tag des War Starts Here Camps in der Altmark neigt sich bereits dem Ende. Mit viel Power ist in kurzer Zeit ein Riesenhaufen Infrastruktur aufgebaut worden. Wasserleitungen sind verlegt und ermöglichen eine erfrischende Dusche. Die Kessel der Küche brodeln und der Kaffe duftet. Die Bar sorgt für den Rest. Die Stromleitungen führen in diesem Jahr zu einer Solaranlage statt eines knatternden Generators. Das Camp steht und die bereits ca. 100 Camper_innen werden diesen ersten Aufbautag mit einem Konzert der Band „option weg“ und dem Knistern der Feuertonnen beschließen. Die Stimmung ist gut, auch wenn das Wetter etwas besser sein könnte.
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Berlin: Solidaritätskundgebung für eine Gefangenengewerkschaft

Knapp 40 Kolleg*innen sind am 14. August dem Aufruf des Klassenkämpferischen Blocks zur Kundgebung vor dem Gebäude des Berliner Justizsenats gefolgt und haben mit ihrer Anwesenheit die Initiative der Gefangenengewerkschaft unterstützt. Von den Veranstalter*innen wurden verschiedene Solidaritätserklärungen sowie ein Grußwort des Sprechers der Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) verlesen. Im Mittelpunkt stand die Forderung, dass im Knast, in dem die Pflicht zur Arbeit besteht, auch Gewerkschaftsrechte gelten müssen.
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GRÜNDUNGSERKLÄRUNG DER FAU WIEN

In Anbetracht unserer Arbeitssituation, der ökonomischen Abhängigkeit und der Verschärfung der Ausbeutung unserer Klasse, gründeten diesen Sommer Arbeiterinnen und Arbeiter in verschiedenen Arbeitszusammenhängen die Freie Arbeiterinnen und Arbeiter Union Wien (FAU-Wien). Die FAU-Wien ist eine Gewerkschaft, die auf den Prinzipien des Anarchosyndikalismus aufbaut und für alle Arbeiterinnen und Arbeiter offen steht. Wir sind unabhängig von Staat, Interessenvertretungen und ArbeitgeberInnen. Wir verpflichten uns nicht zur Friedenspflicht, betreiben keine StellvertreterInnenpolitik und die Mitglieder entscheiden über alle Belange ihrer Gewerkschaft selbst. Auch wenn wir den gleichen Namen wie die FAU in Deutschland und der Schweiz haben, sind wir organisatorisch und strukturell nicht in diese eingebunden.
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Berlin: Kundgebung | Gewerkschaftsrecht auch im Knast

Im Mai gründeten Gefangene in der JVA Tegel eine Gefangenengewerkschaft. Dies wurde sofort mit Repression und Einschüchterungsversuchen beantwortet. Dabei sind die zentralen Forderungen bisher ein Mindestlohn auch für Gefangene und die Einbeziehung in die Rentenversicherung. In mehreren europäischen Ländern, wie Italien und Österreich, ist das längst Realität. In der Bundesrepublik dagegen sind die Gefangenen nur ein Teil eines ganzen Heeres von Billiglöhner*innen.

In den Gefängnissen Berlin-Plötzensee, Willich und Aschaffenburg haben sich Vorbereitungskreise für eine Gefangenengewerkschaft gegründet. Sie ist also auf dem Weg zu einem bundesweiten Projekt. Dass es bei zwei Initiatoren eine Zellenrazzia gab, bei der Unterlagen zur Gründung beschlagnahmt wurden, hat eher noch zur Unterstützung im Gefängnis beigetragen. Mittlerweile gibt es neue Versuche, den Gefangenen ihre gewerkschaftlichen Rechte zu bestreiten. Knastarbeit sei keine „richtige“ Lohnarbeit. Deshalb würden Tarifverträge und arbeitsrechtliche Bestimmungen nicht greifen. Mit diesem Argument versuchte Berlins Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) der neuen Gewerkschaft den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wir wollen mit unserer Kundgebung vor dem Sitz des Justizsenats die Forderungen der Gefangenen unterstützen!

Kundgebung | 14.August 2014 | 17 Uhr | Berlin | Vor der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz | Salzburgerstr. 21

Mehr Infos: http://www.gefangenengewerkschaft.de/

Quelle: Klick

Berichte über die Kampagne „Krieg dem Krieg“

Ei­ni­ge Me­dien­be­rich­te über die Kam­pa­gne der An­ar­chis­ti­schen Fö­de­ra­ti­on Rhein/Ruhr „Heute wie vor 100 Jah­ren – Krieg dem Krieg – Für die so­zia­le Re­vo­lu­ti­on!“

31. Juli

- „Krieg dem Krieg Mo­bi­ak­ti­on“ (linksunten.​indymedia)
- „Krea­ti­ve Ak­tio­nen gegen Krieg“ (Ruhr­ba­ro­ne)

1. Au­gust

- „Un­an­ge­mel­de­te Kund­ge­bung – Krieg dem Krieg“ (linksunten.​indymedia)
- „Für An­ar­chie – Gegen Krieg“ (Ruhr­ba­ro­ne)

2. – 3. Au­gust

- „Ak­tio­nen und Ver­an­stal­tun­gen wäh­rend der Krieg dem Krieg Kam­pa­gne“ (linksunten.​indymedia)

Falls ihr wei­te­re Be­rich­te ge­fun­den habt, lasst es uns wis­sen! Wir wer­den in den nächs­ten Wo­chen eine aus­führ­li­che Re­fle­xi­on schrei­ben.

Quelle: Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr

Gǎi Dào Nr. 44 – August 2014


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