Archiv für März 2015

Freiraumtage Dortmund 06.-12.04.

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Syriza kann Griechenland nicht retten

Warum keine Wahl aus der Krise herausführt

Nach Jahren der Wirtschaftskrise und Sparmaßnahmen entschieden sich am 25. Januar die griechischen Wähler dafür, dass die politische Partei Syriza die Zügel des Staates in die Hand bekommt. Syriza – bestehend aus einer Koalition von Sozialisten, Kommunisten und Grünen – scheint autonomen sozialen Bewegungen wohlgesonnen; ihre Führer versprechen gegen die Sparpolitik und die Polizeigewalt vorzugehen.
Viele außerhalb Griechenlands haben von Syriza zum ersten Mal im Dezember 2008 gehört, die damals – als eine über weniger als 5% der Wähler verfügende linksradikale Gruppe – praktisch die einzige Partei war, die die Ausschreitungen nicht verdammte, die auf die Ermordung von Alexandros Grigoropoulos durch die Polizei folgten. Mittlerweile ist Syriza zur mächtigsten Partei Griechenlands geworden. Sie bekommt viele Stimmen von Wählern, die davor weniger radikale Parteien unterstützt haben – und auch von einigen, die an den Bewegungen beteiligt waren und davor überhaupt keine Parteien unterstützt haben. Sogar einige griechische Anarchisten hoffen, dass die Wahl von Syriza ihnen eine dringend benötigte Verschnaufpause gewähren wird, nach Jahren sich verstärkender staatlicher Gewalt und Unterdrückung.
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Anarchistisches Statement: Kapitalistische Normalität angreifen! – EZB Feierlichkeiten stören

Am 18.März 2015 findet in Frankfurt am Main die Eröffnungsfeier des neuen Gebäudes der Europäischen Zentralbank statt. Auch Anarchist*innen werden sich an diesen Protesten beteiligen. Allerdimausngs fahren wir nicht in das Zentrum der Finanzpolitik Europas, um für eine bessere Finanzpolitik oder gegen die Sparmaßnahmen, sondern um gegen das Bestehende und seine Anhänger*innen zu demonstrieren und klar zu machen, dass unsere Ziele jenseits von Krisen und Wirtschaftswachstum, von Schulden und Sparpolitik liegen. Die EZB stellt dabei zum einen einen Ort dar, an dem sich die Herrschenden verschiedenster europäischer Länder treffen, um im Einklang mit ihren nationalen Interessen in der Wirtschafts- und Währungspolitik eine gemeinsame Linie zu finden; allen voran Deutschland mit seiner sagenumwobenen “deutschen Sparmentalität”. Zum anderen ist die EZB eine der zentralen Kräfte hinter der Austeritäts-Politik, die gerade im Süden Europas zu sozialem Kahlschlag und massiver Verarmung geführt hat. Seit dem Anfang der Krise wird Armut nun auch in Europa sichtbarer. Allerdings bedeutet dies nicht, dass sie vorher nicht vorhanden war. Im Gegenteil: Armut und Kapitalismus gehen miteinander einher. Während einige wenige enorme Reichtümer anhäufen und selbst in Krisenzeiten weiterhin Profite machen, spüren Menschen mit geringeren Einkommen selbst in Zeiten des Booms nur unbedeutende Verbesserungen. Es nützt also nichts, die Krise als die Verursacherin der Armut auszumachen und nur die Krisenpolitik der EZB zu kritisieren. Es ist der Kapitalismus, den es zu kritisieren gilt und der überwunden werden muss, um ein schönes Leben für alle möglich zu machen.
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1.Mai Do Aufruf: An der Befreiung arbeiten – Die Anarchistische Bewegung vorantreiben!

Von vielen vergessen liegen die Ursprünge des 1.Mai in der US-Amerikanischen Arbeiterbewegung der 1880er Jahre,die entscheidend von anarchistischen Idealen und Forderungen geprägt war.
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Gǎi Dào Nr. 51 – März 2015


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Kopenhagen: Ungdomshuset-Demo auch 8 Jahre nach der Räumung noch kampfbereit

Ungdomshuset-Demo auch 8 Jahre nach der Räumung noch kampfbereit

Vor 8 Jahren wurde das Ungdomshuset im Kopenhagener Stadtteil Nørrebro geräumt, nachdem es von der christlichen Sekte Faderhuset gekauft worden war, welche das Haus kurz nach der Räumung abreißen ließ und das Grundstück weiterverkaufte. Die Räumung führte zu den größten Unruhen, die Kopenhagen seit langem gesehen hatte. Durch die aktiven Proteste konnte sich das Ungdomshuset ein Jahr später ein neues Haus erkämpfen, wenn auch deutlich unattraktiver gelegen. Aus dem alten Grundstück machten Aktivisten vor einem Jahr einen Stadtgarten, welcher jedoch bedroht ist, da der Eigentümer Procasa dieses Sahneschnittchen gerne bebauen möchte.
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Schwarzenbek: Erneut Naziprovokation am Infotisch

Am 28. Februar organisierten mehrere Anarchist_Innen in Schwarzenbek am Wochenmarkt einen Infotisch. Bis auf einige Ausnahmen waren die Menschen offen und interessiert.
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