Archiv der Kategorie 'Atomenergie/Anti-Atom Bewegung'

MOX-Transport ins AKW Grohnde


18.11.2012 Aus der britischen Wiederaufbereitungsanlage Sellafield wurden MOX-Brennelemente vom 14.-18. November zum AKW Grohnde transportiert. Nachdem die plutoniumhaltigen Brennstäbe per Schiff zum norddeutschen Hafen Nordennham gebracht wurden, erfolgte der Transport mit zwei LKW durch Niedersachsen. Die Reise der MOX-Brennelemente wurde von vielfältigen Protesten begleitet. Bereits im Hafen von Nordenham wurde die Weiterfahrt durch Kletter-Aktivist_innen, Bootsfahrer_innen und Sitzblockaden behindert, rund um das Atomkraftwerk Gronhde wurden die Zufahrten durch Treckerblockaden, Sitzblockaden, Kletter- und Ankettaktionen zeitweise unpassierbar gemacht. Nur durch ein massives Polizeiaufgebot gelangte der Transport gegen Mitternacht in sein Ziel. Wir waren bei den Protesten rund um das AKW Gronhde dabei.

Quelle: graswurzel.tv

Anti-Atom Demonstrationen in Japan

Seit der Katastrophe im Atomkraftwerk in Fukushima erlebte die Anti-Atom-Bewegung in Japan einen starken Zuwachs. Auf Grund des enormen Drucks der Bevölkerungen wurden alle Atomkraftwerke runtergefahren. Doch nun sollte das erste Atomkraftwerk wieder ans Netz gehen. Scheinbar dachten Atomlobby und Politik die Lage hätte sich beruhigt.
Falsch!
In den vergangenen Tagen gingen in Tokyo tausende Menschen auf die Straße und zeigten Flagge gegen Atomkraft. Dazu kam es zu Blockaden vor dem Atomkraftwerk Oi, welches wiederhochgefahren werden sollte.

Weitere Infos und Bilder gibt es hier: fukushima-diary.com
Wenn ihr weitere Seiten kennt, die über die Anti-Atom-Bewegung in Japan berichten dann immer her damit!

Castor 2011 Videos

Castor2011? Schottern! from Filmpiraten on Vimeo.

An den Castortagen machten sich im Rahmen der Kampagne Castor?Schottern! hunderte Menschen auf, die Steine aus dem Schottergleisbett zu entfernen, um so die Bahngleise für den kommenden Castortransport unbrauchbar zu machen. Die Kurzdoku begleitet mehrere Schotter-Gruppen vom 26. und 27.11.2011 in der Göhrde. Dabei kam es zu gewalttätigen Übergriffen durch die Polizei. Ein Fotograf wurde direkt mit Pfefferspray von einem Polizisten angegriffen.

Castorvideo: Angriff der Polizei auf Camp Metzingen from Filmpiraten on Vimeo.

Am Vorabend(25.11.) der voraussichtlichen Ankunfts des Castor-Transportes im Wendland unternimmt die Polizei eine “Streifenfahrt” mit schweren Gerät durch die Dorfstraße des widerStand-Nestes Metzingen. Dabei stürmten die Polizisten durch die Straße und prügelten auf jedeN der ihnen in den Weg kam. Ein Wasserwerfer schoss wild um sich. Anwesende Presseleute wurden an ihrer Arbeit gehindert.

Castor2011: Barrikaden+Schottern zur Rallye Monte Göhrde from Filmpiraten on Vimeo.

Zum 7. Mal fand nun schon die Rallye Monte Göhrde statt. Kurz vor der Ankunft des Castortransportes im Wendland durchstreiften Hunderte den Wald Göhrde, durch den unmittelbar die Castorstrecke führt, um das Gebiet kennenzulernen und die Polizei in ihrer Kondition noch vor Ankunft an ihre Grenzen zu bringen. Barrikaden und Schottern inklusive.

Quelle und weitere Videos unter: filmpiraten.org

CASTOR 2011 verhindern!

Der CASTOR soll am ersten Adventswochenende in Gorleben eintreffen. Auch in diesem Jahr werden sich wieder Menschen der FAU an unterschiedlichen Widerstandsaktionen gegen den letzten CASTOR-Transport aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague ins niedersächsische Wendland beteiligen.

Dabei ist es noch immer unverantwortlich, den gefährlichen atomaren Abfall quer durch die Bundesrepublik ins Zwischenlager Gorleben zu kutschieren. Denn mit jedem weiteren Castor wird der Standort Gorleben auch als Endlager zementiert. Eine ergebnisoffene Endlagersuche – wie von den Herrschenden suggeriert – wird damit weiter unmöglich gemacht.

Ein über mehrere Millionen Jahre sicheres Endlager ist so oder so nicht möglich. Haften werden immer nachfolgende Generationen, sie tragen das Risiko und die finanziellen Folgekosten – die Asse lässt grüßen.

Statt Gorleben anzusteuern und den Weg dorthin mit Hundertschaften von „Sicherheitskräften“ gegen widerständige Menschen freizuprügeln, gehört der Transport abgesagt. Eine Zwischenlagerung, egal wo, birgt für die dort lebenden Menschen nur gesundheitliche Risiken. Zumal der Castorzug regelmäßig durch Wohngebiete fährt, so auch jedes Jahr durch das Stadtgebiet von Hannover.

Solange die Endlagerfrage ungeklärt ist, darf es keine weiteren Transporte geben!

Trotz der Abschaltung von acht Kernkraftwerken auf Grund der vermeintlichen Energiewende der Bundesregierung werden mit den restlichen Kraftwerken weiter Gewinne für die großen Energiekonzerne erzielt. Diesen kapitalistischen Normalzustand werden wir genauso wenig hinnehmen, wie den diesjährigen Castortransport selbst.

Wir als FAU Hannover werden dem nicht tatenlos zusehen, sondern uns in den Widerstand gegen den Castor, für eine echte Energiewende und für mehr Klimagerechtigkeit einbringen!

Quelle: FAU.org

Atomkraft ist totale Scheiße!

Diese einfache Tatsache ist seit mehr als 40 Jahren bekannt und auch in der FAU haben sich Viele gegen die Atomkraft engagiert. Noch nie waren wir aber einem echten Ausstieg aus der Atomkraft so nah, wie jetzt. Und es zeigt sich wieder einmal, dass der „Druck der Straße“ mehr erreicht, als hundert Wahlen. Weil aber Politik geduldig ist und es den Anschein hat, dass die acht ältesten und gefährlichsten Meiler der BRD nach dem Auslaufen des „Atommoratoriums“ wieder angefahren werden, braucht es weiter Druck.

Aus diesem Grund wird am 28. Mai 2011 bundesweit in 21 Städten gegen Atomkraft demonstriert – in vielen Städten unterstützt von linken, antikapitalistischen Blöcken, auch mit Unterstützung der FAU, wie in Bonn oder Hannover.

Es kann schließlich nicht nur darum gehen einfach nur ein paar Kernkraftwerke abzuschalten. Die gesamte Energiewirtschaft muss umgebaut werden.

Es hat sich einiges Verändert. Nicht zuletzt die Erpressungsversuche der Atomlobby, die das ebenso alte, wie falsche Argument, ohne Atomkraft gingen die Lichter aus, wieder aus der Mottenkiste zaubert, zeigen dies. Die Nerven liegen blank in den Chefetagen von Politik und Industrie, das Gespenst der „Erneuerbaren Energien“ geht um. Ein Gespenst, dem mit den Mitteln der zentralen Stromerzeugung nicht wirklich beizukommen ist. Auch wenn mit Offshore-Windparks und Dersertec versucht wird alte Systeme zu erhalten.

Die Zukunft wird dezentral mit Energie versorgt werden (müssen).

Dezentrale Energiewirtschaft birgt dabei das Potential, auch in einer libertären Gesellschaft zu funktionieren. Trotzdem ist eine dezentralere Energieversorgung kein Schritt zur sozialen Revolution. In den mittelständischen Betrieben, die gerade das Gros der alternativen Energieversorgung stellen, herrschen nicht selten Arbeitsstrukturen, die einem Gutsherrenhof alle Ehre machen würden. Von den großen „alternativen“ Stromanbietern sind nur zwei als Genossenschaften organisiert – die Anderen sind weiterhin AnlegerInnen und damit den kapitalistischen Marktinteressen verpflichtet.

Es reicht nicht den Stromanbieter zu wechseln, Antiatomsticker zu tragen oder sogar selbst auf eine Demo zu gehen – da muss mehr kommen.

Es ist mit Sicherheit nicht einfach Menschen davon zu überzeugen, dass nicht nur Atomkraft, sondern auch der kapitalistische Normalzustand totale Scheiße ist. Mit Sicherheit ist es aber einfacher Menschen, die bereits in Bewegung gekommen sind, mit unseren Ideen zu erreichen. Schließlich haben auch wir konkrete Ideen, wie ein alternativer Weg in der Energieversorgung gegangen werden kann und nicht nur eine Utopie für eine unbestimmte Zukunft – siehe den Entwurf zu einem Positionspapier der AG „Autonomie braucht Energie“.

Der niedersächsische Innenminister Schünemann liegt mit der Einschätzung weit daneben, wenn er die Antiatombewegung – namentlich die pazifistische Gruppe X-tausendmal Quer – als linksextremistisch beeinflusst bezeichnet. Trotzdem sind viele Menschen aus dem Antiatomspektrum nicht erst seit der wirtschaftlichen Krise offen für Alternativen.

Aber wir müssen dafür sorgen, dass diese Alternativen auch progressiv sind.

Schließlich trägt gerade die Öko-Bewegung ein Erbe mit sich, dass auch in die dunkelsten Kapitel der Geschichte reicht und in seinen modernisierten Formen als Bioregionalismus, Biologismus und Primitivismus fröhliche Urstände feiert. Von daher ist es wichtig den politischen Protesten eine soziale Note zu geben, oder noch besser die bereits vorhandenen sozialen Aspekte hervorzuheben und zu betonen.

Wir haben nicht behauptet es wird einfach sein, aber wir haben eine Welt zu gewinnen.

Atomkraft und Herrschende Klasse stilllegen!

Kapitalismus abschalten!

Quelle: FAU.org

Wo ist die nächste Großdemo in deiner Nähe? Mehr Infos HIER
Weitere Infos zur Großdemo in Bonn findet ihr unter: ASJ Bonn

Kampagne “Atomlobby treffen, Atomforum blockieren!”

+++ Gala-Dinner abgesagt, Jounalisten müssen draußen bleiben- die
Atommafia geht in Deckung. Das Bündnis „Atomlobby treffen, Atomforum
blockieren“, ruft zu praktischem Widerstand gegen das Atomforum auf! +++

Unter dem Motto „Atomlobby treffen, Atomforum blockieren“ ruft ein
Bündnis zahlreicher Gruppen zu Aktionen und Protesten gegen das
Atomforum vom 17.-19.5.2011 im Berliner Congress Center (BCC) am
Alexanderplatz auf.


Atomforum blockieren

Neben einer Großdemonstration, die am am Montag Abend stattfindet, ist
ab Sonntag (15.5.) bis zum Ende des Atomforums eine Zeltstadt auf dem
Alexanderplatz geplant. Dort wird es rund um die Uhr Programm mit
Hintergrundinformationen, Musik, Workshops, Ausstellungen und Raum für
selbst organisierten Widerstand geben. Am Dienstag morgen soll dann
gemeinsam das BCC blockiert und das Atomforum verhindert werden.

„Während das Endlager die ASSE absäuft und nach dem GAU in Japan
Tausende nie wieder in Ihre Häuser zurück kehren können, wollen sich
Lobbyisten und Politik hier treffen, um ihr angekratztes Image zu retten
und weiter Geschäfte und enorme Profite mit dieser menschenverachtenden
Technologie zu machen. Das werden wir nicht zu lassen?“sagt. Knut
Vollmer von der Berliner Vollversammlung, in der sich die
organisierenden Gruppen regelmäßig treffen. „Überall auf der Welt stehen
Atomstaaten für verheimlichte Pannen und heruntergespielte Risiken, für
das Belügen der Menschen und Vetternwirtschaft zwischen Politik und
Atommafia. Genau dafür steht auch das Atomforum in Berlin, die Atommafia
will sich klammheimlich aus der Verantwortung und der
politisch-gesellschaftlichen Sackgasse stehlen.“, so Luca Köppen.

Aufgrund der angekündigten starken Proteste wurde das groß angekündigte
Gala-Dinner im Kino Kosmos laut Polizei abgesagt. Ein erster kleiner
Erfolg, dennoch wird die Demo am Montag den 16.5. auch ohne Dinner
stattfinden! „Ein abgesagtes Abendessen ist ein Anfang, doch der
Widerstand wird weitergehen, bis sich das Atomforum aufgelöst hat und
alle Atomanalgen stillgelegt sind.“, sagt Sonja Schubert.

Dieses Jahr will das Deutschen Atomforum ganz unter sich bleiben:
Journalisten wird die Akkreditierung mit der Begründung, „dass sich der
Veranstalter aufgrund der aktuellen Situation gegen die Akkreditierung
von Journalisten zur Tagung ausgesprochen hat.“ verweigert. Schon bevor
es losgeht, zeigt das Atomforum also, was es von Öffentlichkeit,
Pressefreiheit und Transparenz hält.

Dazu Knut Vollmer von der Kampagne: „Die Atommafia versteckt sich hinter
verschlossenen Türen, sie haben offensichtlich nach wie vor etwas zu
verbergen.“


Atomforum blockieren

Quelle: Atomforum blockieren, Pressemitteilung Nr.1 vom 09. Mai 2011
www.atomforum-blockieren.de

Bericht: Euromayday 2011 Dortmund

Zum zweiten Mal fand am 1.Mai in Dortmund der Euromayday statt.

Ablauf
Ab 14Uhr versammelten sich zunächst rund 400 Teilnehmer auf dem Nordmarkt und es gab verschiedene Interviews die sich mit den Themen Straßenstrich in der Nordstadt, Rumänen in der Nordstadt und Flüchtlingspolitik/Abschiebung beschäftigten. Zunächst wurde allerdings nochmal erklärt worum es beim Euromayday eigentlich geht. Im Gegensatz zu den üblichen Demonstrationen, setzt der Euromayday auf farbenfrohe Kreativität um auf prekäre Lebensbedingungen im bestehenden System aufmerksam zu machen und Alternativen zu zeigen. Alle Teilnehmer wurden aufgerufen sich mit Aktionen zu beteiligen und dies wurde auch von Vielen toll umgesetzt.

Nach den Redebeiträgen ging es dann um circa 15uhr mit viel guter Musik und guter Stimmung los Richtung Innenstadt. Den ersten Zwischenstopp gab es dann an der HirschQ in der Brückstraße. Dort wurde in einem Redebeitrag auf die Anschläge gegen die HirschQ und auf das allgemeine Naziproblem in Dortmund hingwiesen. Nach dem Redebeitrag gab es eine Aktion auf einem benachbarten Dach bei der Antifa-Flaggen geschwenkt, Banner entrollt und Luftballons geworfen wurden.

Die Parade zog dann über den Dortmunder Ost- und Süd- Wall hin zum Stadtgarten wo es eine weitere Kundgebung gab. Auf der in einem weiteren Interview das Kunstprojekt „Unbehaust – 100 Zelte Kunst“ vorgestellt wurde. Leider befanden wir uns nicht direkt beim Lautsprecherwagen und können deswegen nicht den genauen Inhalt wiedergeben :(

Auf dem Weg zum nächsten Zwischenstopp schlossen sich am Dortmunder Theater weitere Menschen mit einem riesigen Banner („Die ganze Stadt wird zu unserer Leinwand“) der Parade an.

Eine richtig fette Aktion gab es dann bei der letzten Zwischenkundgebung am Dortmunder U. Es wurde massig Kreide an die Teilnehmer verteilt und jeder konnte daraufhin seiner Kreativität freien Lauf lassen und das Stadtbild verschönern. Allerdings war dies dann wohl auch der Grund warum wir von den Redebeiträgen nicht viel gehört haben, da wir mit Malen beschäftigt waren :)

Gegen 18Uhr erreichte die Parade dann den Westpark und somit die Schlusskundgebung auf der es ein Grußwort zur Demo in Wuppertal und drei weitere Interviews gab (Duisburger Initiative „DU it yourself“, prekäre Lebenslagen und Hartz IV, Atompolitik).

Parteiwerbung gnadenlos überklebt

We are an image of the future!
Uns hat der Euromayday sehr gut gefallen. Es gab einige tolle Aktionen und viele Teilnehmer haben sich kreativ beteiligt. Die Teilnehmerzahl stieg während der gesamten Parade an, da sich einige Menschen am Straßenrand einfach von der tollen Stimmung mitreißen ließen. Wir schätzen die letztendliche Teilnehmerzahl auf 1000 Personen ein, wobei es schwierig war dies genau abzuschätzen, da der Demozug sehr lang war. Ein dickes Lob geht an die Organisatoren der diesjährigen Parade da alles sehr gut durchdacht und geplant wirkte. Drei bunte und sehr laute Wagen begleiteten die Parade und sorgten für tolle und passende Musik. Viele schwarze und schwarz-rote Fahnen sowie verschiedene Banner zeugten von einer hohen Beteiligung anarchistischer Genossen.

Wir hoffen, dass es in Zukunft öfter mal solche Paraden/Demos gibt, da die Außenwirkung viel besser ist als bei einer normalen Antifa-Demo, wo einheitlich schwarze Blöcke für die meisten Menschen eher abschreckend als einladend wirken. Jedoch wollen wir uns nicht generell vom BlackBlock-Konzept abgrenzen. Auch solche Formen und Strategien können in vielen Situationen sinnvoll sein. Allerdings suchen wir den Dialog mit allen Menschen und wollen uns nicht nur in einer kleinen Szene bewegen, da man so keine Veränderungen bewirken kann.

Der Euromayday hat klar die Vielfältigkeit unserer Bewegung gezeigt und stellt somit für uns einen Schritt in die richtige Richtung dar. Danke an alle Teilnehmer!

Her mit dem schönen Leben!
Her mit der Anarchie!

anarchistischer Funke

EnBW-Eigentor – SchülerInnen in Lörrach schickten Anti-Atom-Film ins Netz

Schülerinnen und Schüler einer Hauptschule im badischen Lörrach nutzen einen von EnBW gesponserten Wettbewerb dazu, sich klar gegen den Atomkurs des Konzerns zu positionieren. „Atomkraftwerk – Das muss nicht sein“. http://www.youtube.com/watch?v=f_f_xVWjHhI So heisst ein Video-Clip, der in den vergangenen beiden Tagen rund 5.000 mal bei You-Tube angeklickt wurde. Tendenz: steigend.

So hatte sich die EnBW das sicherlich nicht vorgestellt als der Konzern zusammen mit den baden-württembergischen Kultusministerium den Schülerwettbewerb „Energie-Reporter im Einsatz“ ins Leben riefen. http://www.schulwettbewerb-energie.de/

Dabei klang das Konzept doch so erfolgsversprechend: das Image nachhaltig verbessern, indem Schülerinnen und Schüler eine Filmkamera geschenkt wird, mit der sie einen möglichst stumpfsinningen und unkritischen Videoclip zum Thema Energie drehen. Was hängen bleiben soll, ist klar: eine positive Assoziation mit einem Konzern, der für seine Profitinteressen bereit ist, über unzählige Leichen zu gehen.

Die Schülerinnen und Schüler der Neumatt-Schule in Lörrach hielten sich nur leider nicht an die Regie-Anweisung. Mit Hilfe der von EnBW bezahlten Kamera drehten sie einen Anti-Atom-Clip, der sich nun mit Hilfe der Internetgemeinde zu einer großen Demonstration gegen EnBW, den Betrieb von Atomanlagen und die enge Verzahnung von Energiekonzernen und Bildungsträgern entwickeln könnte.

http://www.youtube.com/watch?v=f_f_xVWjHhI

Ergänzung: Blick ins deutsche Klassenzimmer

Schüler die sich kritisch äußern, selbstständig denken und engagiert melden – es gibt noch Hoffnung. O-Ton Schüler: „Ich lass mich davon nicht einschüchtern.“ Das selbe Bild auf der Straße. Es fällt das Wort „Greenwashing“. Eine Frau zeigt sich von der Kooperation von Kultusministerium und ENBW „entsetzt“, ein anderer findet es „unmöglich“. Es ist noch nicht zu spät. Aber das war es eigentlich ja nie, oder?

Danke für den Hinweis auf das Video. Zusammenfassung: ein Halleluja auf erneuerbare Energien.

Vielleicht ist es noch wichtig zu erwähnen, dass das Video vor der letzten Landtagswahl in Baden-Würtemberg zu entstanden sein scheint.

Quelle: linksunten.indymedia.org

Zweite Ausgabe des „Schwarzen Kleeblatts“ ist da

Die ASJ Berlin hat gestern die zweite Ausgabe ihrer selbstproduzierten Zeitung „Schwarzes Kleeblatt“ veröffentlicht.

Quelle und Downloadlink für das Schwarze Kleeblatt gibts hier: ASJ Berlin

Erinnerung: Mahnwachen 11.04.

Erneute Erinnerung heute finden wieder Bundesweit Anti-Atom Mahnwachen statt, lasst den Protest nicht abflauen!

Wo seht ihr HIER