Ende Februar 2013 schlossen sich einige Bochumer Anarchist_innen zu der „Libertären Gruppe Ⓐus Bochum“ (LGⒶBO) zusammen.
Seit Mitte März nutzen wir das Alsenwohnzimmer für unsere regelmäßigen Treffen. Doch wer sind wir Anarchist_innen eigentlich? Was wollen wir? Ist Anarchie nicht Chaos? Geht das überhaupt? Und werden im Alsenwohnzimmer jetzt Molotow-Cocktails gebaut? Die letzte Frage können wir ruhigen Gewissens und zur allgemeinen Beruhigung verneinen. Wir, die LGⒶBo möchten uns euch vorstellen, eure Fragen beantworten und mit den gängigen Vorurteilen aufräumen. Deshalb laden wir alle Nutzer_innen des Alsenwohnzimmers sowie andere Interessierte_n herzlich zu unserer Veranstaltung ein.
Der deutsche Schauspieler Till Schweiger hat über seine Anwälte der Berliner Kanzlei Eisenberg und König die Sperrung der Top-Level-Domain ucrony.net erwirken lassen, um einen Artikel über einen Farbbeutelanschlag gegen sein Haus Anfang April zu unterdrücken.
Wir möchten euch herzlich zum dritten Treffen der Gründungsinitiative einladen.
Die 15 Menschen, die bisher zusammenkamen, sind eifrig dabei, sich über grundlegende Fragen des Anarchismus auseinanderzusetzen und freuen sich über neue Gesichter, die die Diskussion bereichern wollen.
Der Vorschlag für das Treffen ist, den Text „Endlich aus der Nische raus – Wie können wir anarchistische Zusammenhänge vergrößern?“ von W.E. aus der Märzausgabe der Gai Dao gemeinsam zu lesen und anschließend darüber zu diskutieren.
Das Treffen findet am Mittwoch, den 8. Mai, um 19 Uhr im Alarmraum, Lise-Meitner-Straße 10, in Offenburg statt.
Mit solidarischen Grüßen, eure Initiative zur Gründung einer anarchistischen/libertären Gruppe in Offenburg und der Ortenau
Das „Biocollective“ ist ein Netzwerk, ein Schirm unter dem sich zeitweise verschiedene landwirtschaftliche Projekte entwickeln, treffen und ihre Produkte vertreiben oder tauschen. Grundsatz ist, dass alle Produkte Ergebnis von Arbeit sind, die die Umwelt nicht verseucht sondern respektiert und in der es keine Art von Arbeitgeber-Angestellter Verhältnis gibt, sondern nur das von Mitarbeitern.
Nachdem es schon im Vorfeld des ersten Treffens ein langes Interview mit einem Mitglied der Initiative in der lokalen Tageszeitung gab, eine lustige Kommentarschlacht unter dem Einladungstext auf syndikalismus.org stattfand und viele positive Rückmeldungen bei uns ankamen, war die Spannung groß, wie denn nun das Treffen selbst werden würde.
Seit der Besetzung Anfang Dezember gibt es in Kreuzberg 36 das Irving Zola Haus und das Refugee Strike House auf dem Gelände der ehemaligen Gerhardt-Hauptmann-Schule. Geht es nach dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg unter Bürgermeister Schulz (Grüne), soll das ehemalige Schulgelände bereits in den nächsten Wochen oder Monaten privatisiert werden. Die beiden Gebäude sollen zum Verkehrswert verkauft, das Gelände langfristig per Erbpacht-Vertrag vergeben werden. (mehr…)
Eine weitere neue Anarchistische Gruppe die direkt mit einer Veranstaltung durchstartet ihre Seite findet ihr unter: http://agkrefeld.blogsport.de/
Vortrag der AG Krefeld am 5.5.2013 um 16:00 im „35Blumen“ in Krefeld (Blumenstraße 35):
Wer sich umfassende Befreiung zum Ziel gesetzt hat, wird feststellen, dass verschiedene Herrschaftsformen zusammen bestehen. Theorie muss dann leisten, den Zusammenhang zwischen ihnen zu begreifen. Genau dies versuchen die Ansätze des Ökofeminismus. Sie machten zwei grundlegende Herrschaftsformen aus: die Herrschaft von Männern über Frauen und über
die Natur. Männliche Dominanz und Technikbegeisterung haben Leerstellen in der herrschaftskritischen Linken gelassen. So muss Feminismus in der Linken bis heute gegen einen männlichen Mainstream durchgesetzt werden, welcher den Antifeminismus einer Gesellschaft, die zu überwinden er sich zum Ziel gesetzt hat, weiter in sich trägt. Die Integration von Ökologie und Feminismus war nötig, um die Leerstellen zu schließen.
Aber relevante Teile des Ökofeminismus haben den linken Rahmen verlassen und sind unter Bezugnahme auf vormoderne und esoterische Konzepte ins Reaktionäre gekippt. Vom Standpunkt des sozialen Ökofeminismus Janet Biehls aus soll die Frage gestellt werden, wie dieser Bruch mit der Linken geschehen konnte.