Anarchistischer Funke http://afunke.blogsport.de Thu, 17 May 2012 23:05:30 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Laura wieder in Freiheit! http://afunke.blogsport.de/2012/05/18/laura-wieder-in-freiheit/ http://afunke.blogsport.de/2012/05/18/laura-wieder-in-freiheit/#comments Thu, 17 May 2012 23:05:30 +0000 Administrator Soziale Kämpfe Knäste/Strafen/Gerichte Anarchismus Streik/Generalstreik http://afunke.blogsport.de/2012/05/18/laura-wieder-in-freiheit/

Nach 23 Tagen Haft wurde heute Nachmittag die Organisations-Sekretärin der CGT Barcelona, Laura Gomez, aus der Haft im Untersuchungsgefängnis von Wad Ras per Gerichtsentscheid entlassen. Laura wurde gegen eine Kaution von 6.000 Euro freigelassen. Vor dem Gefängnis hatten sich mehrere hundert Unterstützer_innen versammelt, die Laura herzlich und mit Applaus in Freiheit begrüßten. Nach wie vor sind aber weitere Verfahren gegen Streikende vom Generalstreik am 29. März am laufen. Deswegen kam es heute in zahlreichen Städten Spaniens zu öffentlichen Aktionen mit der Forderung nach Einstellung dieser Verfahren. Wir werden weiter berichten.

Ein Video der Freilassung findet ihr hier: KLICK

Quelle: Syndikalismus.tk

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Zitat des Monats http://afunke.blogsport.de/2012/05/14/zitat-des-monats-2/ http://afunke.blogsport.de/2012/05/14/zitat-des-monats-2/#comments Mon, 14 May 2012 17:44:35 +0000 Administrator Wahlkampf Geschichtliches Anarchismus http://afunke.blogsport.de/2012/05/14/zitat-des-monats-2/ “Vertraut Euer Schicksal nicht Menschen an, die unvermeidlich unfähig und künftige Verräter sind.”

Elisée Reclus – „Wählen heißt entsagen“ (Brief an Jean Grave, 26.09.1885)

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Tinnitus für Sarrazin http://afunke.blogsport.de/2012/05/10/tinitus-fuer-sarrazin/ http://afunke.blogsport.de/2012/05/10/tinitus-fuer-sarrazin/#comments Thu, 10 May 2012 10:48:29 +0000 Administrator Asyl/Grenzen/Abschiebehaft Nationalismus/Patriotismus http://afunke.blogsport.de/2012/05/10/tinitus-fuer-sarrazin/

Die knapp 1000 Sitzplätze sind gefüllt in der Alten Oper Erfurt, als Thilo Sarrazin mit seiner Lesung beginnt. Er bekommt tosenden Applaus als er sich als Rebell gegen den Mainstream darstellt. Vor der Alten Oper haben sich einige Hundert GegnerInnen versammelt, um ihren Unmut kundzutun. Kurzzeitig versuchen einige Menschen die Polizeiabsperrungen zu durchbrechen, was allerdings nicht gelingt. Gegen 20:30Uhr, als die GegnerInnen schon am Heim gehen waren, schrillen laute Alamsirenen aus der Alten Oper. Securities rennen aus dem Eingang und zertreten auf den ersten Blick Feuermelder. Antira-AktivistInnen hatten während der Lesung „Alarmeier“ durch den Saal geworfen, wodurch die Lesung kurz unterbrochen werden musste.

Quelle: filmpiraten.org

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Freiraumdemo Reutlingen 2012 http://afunke.blogsport.de/2012/05/09/freiraumdemo-reutlingen-2012/ http://afunke.blogsport.de/2012/05/09/freiraumdemo-reutlingen-2012/#comments Wed, 09 May 2012 10:40:28 +0000 Administrator Soziale Kämpfe Freiräume Projekte/Initiativen Selbstverwaltung Kultur http://afunke.blogsport.de/2012/05/09/freiraumdemo-reutlingen-2012/

Liebe Freundinnen und Freunde, Unterstützerinnen und Unterstützer, autonome Zentren, Wohnprojekte, alternative und selbstverwaltete Gruppen

Selbstverwaltung in Gefahr!!!

Die Reutlinger Stadtverwaltung versucht das selbstverwaltete Jugend- & Kulturzentrum „Kulturschock Zelle“ mithilfe einer Gastättenkonzesion zu zerstören.

Wir leisten Widerstand und rufen zur Solidarität auf!!!

Die Zelle ist ein seit 1968 selbstverwaltetes Jugend- & Kulturzentrum, dass von Anfang an nicht bereit war sich der Reutlinger Spießbürgerlichkeit anzupassen. Daher standen Teile der Stadtverwaltung der Zelle schon immer ablehnend gegenüber und versuchten mehrfach das autonome Zentrum unter Kontrolle zu bringen oder gar zu schließen. Doch der Stadtverwaltung gelang dies nie und es wird ihr auch dieses Mal nicht gelingen!!!

Die Zelle war schon immer unbequem und die „Zellis“ pflegten stets ihre Meinung kund zu tun. Dadurch entwickelte sich die Zelle zu einem Zentrum politischer Diskussion und Aktivität in Reutlingen, aus dessen Dunstkreis heraus viele Projekte, Vereine und selbstverwaltete Unternehmen entstanden, die bis heute das Reutlinger Stadtbild mitprägen.

Über die Jahre hinweg wurde die Zelle immer weiter aus dem Stadtzentrum gedrängt und in unattraktivere Gebiete verbannt. Unsere jetzige Residenz befindet sich ganz am Rande der Stadt in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Bordell und anderen zwielichtigen Etablissements. Dies ist definitiv nicht die richtige Nachbarschaft für ein Zentrum, in dem junge Menschen sich selbstverwaltet und frei ausleben wollen.

Im Sommer letzten Jahres versuchte das Ordnungsamt Reutlingen uns mittels einer Verfügung dazu zu zwingen, eine Gaststättenkonzession zu beantragen. Begründet wurde dies unter anderem mit der Unterstellung, dass die Zelle den Jugendschutz nicht einhalten und über die Selbstkosten hinaus Gewinne erwirtschaften würde.

Wir wehren uns vehement gegen die Unterstellung wir würden versuchen, Gewinne zu erzielen. Alle Mitwirkende arbeiten ehrenamtlich für die Zelle. Wir machen Zelle nicht um Geld zu verdienen, sondern um Erfahrungen zu sammeln, uns zu entfalten und Spaß zu haben. Außerdem wollen wie einen Raum erhalten und gestalten, in dem eine selbstverwaltete, basisdemokratische Alternative zur bestehenden Gesellschaftsordnung gelebt werden kann

Wir lassen uns nicht zu einer Gaststätte machen. Wir wollen auch nicht mit Gaststätten verglichen werden, da wir ein grundlegend anderes Konzept verfolgen. Wir sind einen Treffpunkt für Jugendliche und alternative Gruppen, wir veranstalten Konzerte, Vorträge, Partys, Workshops und vieles mehr. Damit unser Angebot für jedeN zugänglich ist, versuchen wir die Preise für Eintritte, aber auch unsere Getränke so niedrig wie möglich zu halten. Auch besteht bei uns kein Verzehrzwang. Ein weiterer Pfeiler unseres Konzepts ist das außerschulische Lernen durch gegenseitige Hilfe und ohne bevormundende und strafende Lehrer. Wir schmeißen den kompletten Laden von der Buchhaltung über Klo putzen und Schränke basteln bis hin zur Veranstaltungstechnik selbst und geben unser Wissen an die Neuen weiter. Dies funktioniert bei uns seit 44 Jahren!

Durch eine Gaststättenkonzession ist dieses Konzept bedroht, eine eigenverantwortliche Arbeit wäre nicht mehr möglich. Die Konzession würde bedeuten, dass es einen Verantwortlichen geben müsste der für alles den Kopf hin hält, die Stadt uns mit Auflagen das Leben schwer machen könnte und uns die Konzession jederzeit entzogen werden könnte. Unter diesen Umständen wäre unsere Arbeit nicht möglich. Wir wollen keine Hauptverantwortlichen, die für die Anderen haften müssen. Wir würden in unserer Freiheit stark eingeschränkt und auch die Praxis, dass alle bei uns eigenverantworlich mitmachen können, wäre nicht mehr aufrecht zu erhalten. Als anerkannter Träger der Außerschulischen Jugendbildung ist es uns zudem untersagt ein Gewerbe anzumelden, wenn wir unseren Anspruch auf Förderung nicht verlieren wollen.

Die Stadt wirft uns vor den Jugendschutz nicht zu beachten. Deshalb müssten die Jugendlichen vor der „bösen Zelle“ geschützt werden und die Zelle mithilfe einer Konzession unter Kontrolle gebracht werden. Viele Jugendliche treffen sich bei der Zelle um sich mit selbst mitgebrachten Getränken zu betrinken. Die nächtliche Unruhe wird dann uns in die Schuhe geschoben. Dass die Stadtverwaltung mit einem nächtlichen Aufenthaltsverbot in einem Park einen Treffpunkt der Reutlinger Jugend zerstörte, interessiert sie nicht im geringsten. Die daraus resultierende Probleme schiebt sie immer wieder gerne anderen zu.

Wir lassen uns nicht für von der Stadt verursachte Probleme verantwortlich machen. Eine Konzession würde keine konkreten Probleme lösen, sondern wieder nur verschieben.

Gerne sind wir bereit vorhandene Missstände gemeinsam zu lösen, aber nur ohne eine drohenden Konzession im Nacken!

Das Amt für Öffentliche Ordnung, unter Leitung von Albert Keppler, auf dessen Mist das Ganze gewachsen ist, versucht mit der Gaststättenkonzession nicht nur die Zelle unter Kontrolle zu bringen, sondern es versucht ein wichtigen Teil der Reutlinger Jugendkultur zu vernichten. Alles was nicht in das schöne, geordnete Stadtbild passt, muss anscheinend passend gemacht werden. Wir aber passten noch nie und wir lassen uns auch nicht passend machen!!!

Wir fordern alle UnterstützerInnen und MitkämferInnen dazu auf, sich mit uns zu solidarisieren und dem Amt für Öffentliche Ordnung zu zeigen, dass wir viele sind und uns das nicht gefallen lassen!

Teile des Gemeinderats, mehrere Gruppen und Einzelpersonen sprachen sich schon für uns aus, doch noch scheint die Stadtverwaltung nicht einlenken zu wollen und beharrt auf ihrem Standpunkt.

Die Verfügung steht weiter im Raum.

Unsere Probleme mit der Reutlinger Stadtverwaltung sind kein Einzelerscheinungen, überall und immer wieder versuchen Städte, selbstverwaltete Zentren, Wagenburgen, Wohnprojekte etc. zu kontrollieren und zu schließen. Alles was nicht in das Bild eines wohlgeordneten und investorenfreundlichen Wirtschaftsstandorts passt und fernab des Mainstreams seine Meinung äußert, wird nicht gern gesehen. Die Angriffe haben immer wieder andere Gesichter und werden unterschiedlich heftig und unverschämt durchgeführt. Auch unser Problem ist kein Einzelfall. das selbstverwaltete Kulturzentrum Art-Canrobert in Rastatt zum Beispiel hat durch ähnliche Aktionen der Rastatter Verwaltung schon massiv Probleme bekommen, auch das Café Irrlicht in Schopfheim muss sich mit Auflagen herumschlagen. Aus anderen Bereichen wäre etwa der geräumte Wagenplatz Kommando Rhino aus Freiburg zu nennen.

Doch wir werden die fortschreitende Beschränkung unserer Freiräume nicht hinnehmen.

Wir geben ein lautes Statement ab, an alle Ämter und Regierungen : „Nicht mit Uns, wir lassen uns unsere Freiheiten nicht einschränken“.

Solidarität ist unsere Waffe gegen Bürokratie und Intrigen der Verwaltungsapparate!!!!

Deshalb werden wir laut und rufen zu einer großen Freiraumdemo in Reutlingen auf!!!

Wir wollen zeigen, wie wichtig Freiräume und selbstverwaltete Projekte für uns sind und wie viele dahinter stehen!!! Wir sind viele und wir lassen uns nicht klein kriegen!!!

Kommt alle am 26.5.2012 nach Reutlingen.

Quelle und mehr Infos unter: kulturschock-zelle.de

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Die Stärkste der “Parteien” – die NichtwählerInnen http://afunke.blogsport.de/2012/05/09/die-staerkste-der-parteien-die-nichtwaehlerinnen/ http://afunke.blogsport.de/2012/05/09/die-staerkste-der-parteien-die-nichtwaehlerinnen/#comments Wed, 09 May 2012 10:19:15 +0000 Administrator Wahlkampf http://afunke.blogsport.de/2012/05/09/die-staerkste-der-parteien-die-nichtwaehlerinnen/ Hier gut zu sehen beim Ergebnis der Wahlen in Schleswig-Holstein: Die NichtwählerInnen sind die größte Gruppe im Land.

Gefunden auf syndikalismus.tk

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An Pfingsten ist KrassNIX! http://afunke.blogsport.de/2012/05/09/an-pfingsten-ist-krassnix/ http://afunke.blogsport.de/2012/05/09/an-pfingsten-ist-krassnix/#comments Wed, 09 May 2012 09:06:55 +0000 Administrator Soziale Kämpfe Bildungsstreik Projekte/Initiativen Selbstverwaltung Schul/Uni Kämpfe Kultur http://afunke.blogsport.de/2012/05/09/an-pfingsten-ist-krassnix/

KrassNIX ist eine berlinweite Vollversammlung für alle vom Bildungssystem Betroffenen, davon Ausgeschlossenen und vor allem für Menschen, die keinen Bock mehr haben zu warten, sondern die Dinge selbst in die Hand nehmen. Der Bildungsbereich ist jedoch Teil der gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge und kann nicht isoliert betrachtet werden.

Wir können selbstorganisiert entscheiden, wie wir wohnen, ob und wie wir arbeiten und wie wir uns gemeinsam welches Wissen aneignen. Wir brauchen keine Menschen, die uns sagen, wie wir zu Lehren oder zu Lernen haben. Wir können das selbst!
Wir wollen in einer Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung leben, in einer solidarischen Welt.
Jetzt sofort und nicht irgendwann!

Bei dieser Vollversammlung wird es nicht bei einem blossen Austausch über die Schlechtigkeiten der Welt bleiben, sondern wir machen hier und jetzt krasse Aktionen. Es gibt ganz viel Raum für krasse Ideen, Diskussionen und Selbermachen, dazu VoKü un Party. Ihr könnt eigene Workshops und Veranstaltungen anbieten bzw. spontan auf der Vollversammlung organisieren, oder einfach dabei sein, mitmachen und mitreden.

KrassNIX wird genau so KRASS, genau so RADIKAL, so LUSTIG, so REVOLUTIONÄR, so SOLIDARISCH, so LECKER und einfach genau so GRANDIOS, wie WIR alle es gestalten!

Eure KrassNIXe!

Kontakt: krassnix@gmail.com

Quelle und weitere Infos unter: krassnix.blogsport.de

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Fotosammlung zu Aktionen am 1.Mai (Weltweit) http://afunke.blogsport.de/2012/05/08/fotosammlung-zu-aktionen-am-1-mai-weltweit/ http://afunke.blogsport.de/2012/05/08/fotosammlung-zu-aktionen-am-1-mai-weltweit/#comments Tue, 08 May 2012 13:16:45 +0000 Administrator Demonstrationen/Kundgebungen Soziale Kämpfe Arbeitsbedingungen Anarchismus http://afunke.blogsport.de/2012/05/08/fotosammlung-zu-aktionen-am-1-mai-weltweit/ Toulouse

Tunesien

Istanbul

Nach und nach mehren sich die Berichte über die 1.Mai Demonstrationen auf der ganzen Welt. Wir haben dazu eine kleine Auswahl von Bildern dieser Demonstrationen als Fotosammlung zusammengestellt. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Präsenz anarcho-syndikalistischer bzw. anarchistischer Gewerkschaften und Gruppen. Unserem Eindruck nach werden es weltweit von Jahr zu Jahr mehr Menschen, die sich an den Aufzügen der libertären Organisationen beteiligen. (Auch wenn es dazu keine verlässlichen numerischen Vergleichsmöglichkeiten gibt). Ergänzungen zu diesem Beitrag sind natürlich willkommen.

Quelle und viele weitere Fotos: syndikalismus.tk

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Parlamentswahlen in Griechenland 2012 http://afunke.blogsport.de/2012/05/08/parlamentswahlen-in-griechenland-2012/ http://afunke.blogsport.de/2012/05/08/parlamentswahlen-in-griechenland-2012/#comments Tue, 08 May 2012 07:45:06 +0000 Administrator Texte von anarchistischer Funke Wahlkampf Anarchismus http://afunke.blogsport.de/2012/05/08/parlamentswahlen-in-griechenland-2012/ Bei den Parlamentswahlen in Griechenland die am 6. Mai 2012 stattfanden gab es einige interessante Entwicklungen. Die beiden (bisher) größten Parteien Nea Dimokratia (Konservative) und Panellinio Sosialistiko Kinima („Sozialisten“) mussten „Stimmen“-Verluste hinnehmen; in Prozenten gerechnet insgesamt: 45,3%. Aufwind bekamen hingegen vor allem autoritär kommunistische und linke Kräfte sowie faschistische Parteien die eine kritische oder ablehende Haltung zur EU gefahren sind. Die stärkste Linke Kraft die Koalition der Radikalen Linken (SYRIZA) die sich zusammensetzt aus: der Koalition der Linken, der Bewegungen und der Ökologie (SYN), kommunistische und Ökologische Linke (AKOA), die sozialistische Demokratische Soziale Bewegung (DIKKI), die trotzkistische Internationalistische Werktätige Linke (DEA), ie aus einer Abspaltung der KKE entstandene Bewegung für die vereinte Aktion der Linken (KEDA), die maoistische Kommunistische Organisation Griechenlands (KOE), die trotzkistische Gruppe Rot, die Wählervereinigung aktive Bürger, die links-ökologischen Ökosozialisten Griechenlands, die linksradikale Roza, die Antikapitalistische Politische Gruppe (APO), die Radikalen, sowie einigen Einzelpersonen, kommt auf 16,78% also 1.061.265 Stimmen und ist somit zweit stärkste Kraft. Die stärkste Rechte (Rechtspopulistische) Partei ist Anexartiti Ellines (unabhängige Griechen, ANEL), die im Zuge der Finanzkrise gegründet wurde erhilt 10,6% also 670.596 Stimmen.

Die diesjährige Wahlbeteiligung viel geringer aus als bei der letzten Parlamentswahl 2009 (70,95 %) und steht nun nur noch bei 65,10 %. Um die 500.000 Menschen gingen weniger zur Wahl. Hingegen sind die ungültigen Stimmen und leeren Wahlzettel weniger geworden, 2009 lagen sie noch bei: Ungültige Stimmen 142.916, leere Stimmzettel 43.269. 2012 jetzt bei: Ungültige Stimmen 116.887, leere Stimmzettel 35.760. Insgesamt wären die nicht zur Wahl gegangenen und ungültig ausgefüllten bei Weitem stärkste Kraft und liegen bei über 3.000.000 (fast 4.000.000) Menschen.

Insgesamt werten wir die Ergebnisse als Absage an das bestehende System, erst einmal unabhängig davon was an der Stelle des Bestehenden entstehen soll, denn das ist nicht vorhersebar und die Zeichen, die aus dieser Wahl in die eine oder andere Richtung zeigen lassen viel Raum für Spekulation. Dennoch ist es enorm wichtig aus unserer Sicht die erhöhte Zahl der nicht zur Wahl gegangenen Menschen zu betrachten, denn die stärkste Kraft dieser Wahl sind die Nichtwähler. Manch eine(r) mag das mit „Politikverdrossenheit“ erklären, aber die Menschen in Griechenland als „politikverdrossen“ darzustellen erweist sich unserer Meinung nach als falsch und wir interpretieren diese Zahlen eher als Absage an die Herrschenden oder sogar an das herrschende System!

Es bleibt dabei nicht nur in Griechenland, sondern bei jeder Wahl, in jedem Land: Ungültig Stimmen! Unsere Stimme passt nicht auf einen Wahlzettel, unsere Stimme brauchen wir zum Erkämpfen einer anderen Welt! Weder Faschismus, noch Demokratie, nieder mit dem Staat und für die Anarchie!

anarchistischer Funke

Ergänzung/Update: Die Faschisten der Chrysi Avgi (goldene Morgendämmerung) haben 7% erreicht das sind genau 440.894 Stimmen, damit ziehen sie das Erste mal ins griechische Parlament ein. Ebenso beunruhigent ist das die stalinisten der Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) 8.48% erreichten also 536.072 Stimmen. Dies gibt den ultra Reaktionären Kräften aller Faschisten und Stalinisten auftrieb und wird einer emanzipation im Wege stehen. Mehr Infos unter: Contra Info

Vergangene Texte zu Wahlen von uns:

NRW Wahlen 2010
Kurz berichtet Wahlen in Griechenland 2009

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Anarchistische Buchmesse in St. Imier / Schweiz 2012 http://afunke.blogsport.de/2012/05/05/anarchistische-buchmesse-in-st-imier-schweiz-2012/ http://afunke.blogsport.de/2012/05/05/anarchistische-buchmesse-in-st-imier-schweiz-2012/#comments Sat, 05 May 2012 11:49:32 +0000 Administrator Medien Kultur http://afunke.blogsport.de/2012/05/05/anarchistische-buchmesse-in-st-imier-schweiz-2012/ Anarchistische Buchmesse in St.Imier 2012

2010 fand zum ersten Mal in der zweisprachigen Stadt Biel/Bienne eine
anarchistische Buchmesse statt. Mit gut 500 BesucherInnen, mehr als zwei
Dutzend AusstellerInnen und einer kleinen, aber feinen Auswahl an
Vorträgen zur Theorie und Praxis des Anarchismus war die Veranstaltung
ein durchschlagender Erfolg. Deshalb wurde auch 2011 in dieser Stadt
wieder eine Buchmesse veranstaltet. Diesen Sommer findet in der Nähe von
Biel/Bienne im grünen Bernerjura in St. Imier ein anarchistischer
Kongress statt, für die Organisator_innen der Buchmesse war deshalb
schnell klar, dass die Buchmesse einige Kilometer verlegt wird, um den
Aussteller_innen und Besucher_innen eine zweite Anreise zu ersparen.

Die Buchmesse bietet einen Überblick über die Publikationen von
zahlreichen antiautoritären, herrschaftskritischen Verlagen und
Organisationen aus der ganzen Welt. Parallel zum Anlass finden Lesungen
und Vorträge statt.

ANARCHISTISCHE BUCHMESSE
Donnerstag 9. bis Sonntag 12. August 2012
Patinoire d‘Erguel (Eishalle), Beauregard 4, CH-2606 Saint-Imier (Schweiz)
http://buechermesse.ch

INTERNATIONALES ANARCHISTISCHES TREFFEN
Mittwoch 8. bis Sonntag 12. August 2012
Saint-Imier (Schweiz)
http://anarchisme2012.ch

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Erfolgreiche Mai-Demonstration des ASD in Dresden http://afunke.blogsport.de/2012/05/04/erfolgreiche-mai-demonstration-des-asd-in-dresden/ http://afunke.blogsport.de/2012/05/04/erfolgreiche-mai-demonstration-des-asd-in-dresden/#comments Fri, 04 May 2012 07:53:03 +0000 Administrator FAU Demonstrationen/Kundgebungen Soziale Kämpfe Anarchismus http://afunke.blogsport.de/2012/05/04/erfolgreiche-mai-demonstration-des-asd-in-dresden/ Am 1. Mai 2012 gab es wie in vielen anderen Städten auch in Dresden eine libertäre Demonstration zum 1. Mai. Dem Demo-Aufruf des Allgemeinen Syndikat Dresdens (Teil der FAU IAA und der FdA IFA) folgten 85-90 Menschen.

Die Demonstration führte durch den Stadtteil Pieschen, der vor allem von prekär Beschäftigten, Arbeitslosen und anderen einkommensschwachen sozialen Schichten bewohnt wird. Trotz enormer Nachmittagshitze und einer beachtlichen Routenlänge von 7 km waren die Teilnehmenden durchgängig laut, motiviert und in der Erfindung immer neuer Sprechchöre und Gesänge äußerst kreativ. Obwohl das örtliche FAU-Syndikat noch recht jung ist, bezogen sich ein nicht geringer Teil der Transparente und Parolen auf die Gewerkschaftsföderation.

Die Auftaktkundgebung um 16 Uhr am Bahnhof Neustadt hatte zunächst die Forderungen der Demonstration zum Thema. So forderten die Organisator*innen dazu auf, sich für die Kollektivierung von Betrieben, Freiflächen und Häusern aber z.B. auch alternative Bildung stark zu machen. Gleichzeitig wurde die Kriminalisierung spontaner, politischer und solidarischer Streiks sowie die anhaltende Repression gegen die außerparlamentarische Opposition verurteilt. Angegriffen wurden ebenso die anhaltende Verschärfung des urbanen Wohnungsmarktes, der weiter voran getriebene Sozialabbau und die mangelnde Selbstbestimmungsmöglichkeiten bei der Gestaltung der Stadt Dresden.

Auf dem Weg über die Leipziger Straße zur ersten Zwischenkundgebung wurde aus einem Haus heraus Wasser auf die Polizei-Reihe vor der Demo gekippt. Wenig später erreichte der Demonstrationszug Altpieschen. Hier sprach ein FAU-Mitglied aus Freital aus einem alltagsbezogenen Blickwinkel über die Gründe sich in der FAU zu organisieren. Die Nächste Kundgebung wurde vor dem selbstverwalteten und antifaschistischen Hausprojekt RM16 abgehalten. Nach einer kurzen Grußbotschaft an die Bewohner*innen folgte ein Redebeitrag eines Dresdner Mitglieds über die Entwicklung und Schwachstellen der Zentralgewerkschaften, insbesondere derer im DGB und zeigte mögliche Gegenkonzepte auf. Die dritte Kundgebung wurde vor dem 2010 kurzzeitig besetzen Gebäude Liststraße 8 abgehalten. Hier wurde der Verlauf der Besetzung aber vor allem die Entwicklung des Dresdner Wohnungsmarktes und die Auswirkungen für Obdachlose und Geringverdienende thematisiert. Aufgrund der enormen Hitze wurde von der Moderation auch ein Stimmungsbild eingeholt, ob die Veranstaltung gleich beendet werden soll, was einstimmig von den Teilnehmenden abgelehnt wurde.

Die Demonstration endete wieder am Bahnhof Neustadt mit einer ergreifenden Rede der neugegründeten FAU-Initiative Chemnitz die zur solidarischen Organisierung in allen Lebensbereichen aufrief und sich anschließend kurz vorstellte. Mit der anschließenden Sammlung von Spenden war es möglich die Kosten für die Demonstration (Druck, Leihgebühren, Treibstoff) zu refinanzieren. Abschließend wurde den Teilnehmenden angeboten, sich in den Emailverteiler des lokalen Syndikats einzutragen und ein Interview mit dem Radio-Sender ColoRadio geführt.

Schon im Vorfeld hatte es im Rahmen der emanzipatorischen Tage im AZ Conni einen zweitägigen Infostand des Allgemeinen Syndikats gegeben. Am Samstag erschienen dann einige nette Menschen zum öffentlich angekündigten Malen von Transparenten.

Im Anschluss an die Demonstration wurde zu einem gemeinsamen Auswertungstreffen im Stammlokal des Syndikats aufgerufen, zu dem nochmal fast ein Viertel der Teilnehmenden erschien. Positiv wurde die Kreativität und die Anzahl an Demonstrationsmitteln bewertet. Auch das Lautsprecherwagen ein Kasten Wasser für die Demonstrierenden mitgeführt wurde erwies sich als sehr nützlich. Die Anzahl der Demo-Teilnehmenden wurde vor dem Hintergrund vieler anderer gleichzeitiger Veranstaltungen und den klaren Konsens gegen Fahnen von Parteiorganisationen und eine allgemein recht radikale Mobilisierung als sehr zufriedenstellend bewertet. Gleichzeitig wurde aber die recht geringe Mobilisierung und die späte Anfrage an andere Initiativen für Redebeiträge im Vorfeld als Schwachstelle angesehen.

Die Organisator_innen bedanken sich bei allen Teilnehmenden, dem beteiligten Fahrzeug-Kollektiv, dem anarchistischen Demo-Kollektiv, ColoRadio und der Chemnitzer FAU-Initiative.

Quelle/Fotos: ibertaeres-netzwerk.info

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